Romy

Über mich

Romana Gruber ist eine Künstlerin, Illustratorin und Fotografin aus Graz, Österreich. Schon früh entwickelte sie eine Leidenschaft für Kunst, Gestaltung und visuelle Medien, die sie zunächst an einem Gymnasium mit bildnerischem Schwerpunkt und anschließend an der HTL Ortweinschule vertiefte.

Ihre akademische Ausbildung führte sie zum Lehramtsstudium für Mediengestaltung sowie Kunst und Gestaltung, das sie 2016 erfolgreich abschloss. Prägend war dabei insbesondere ein Auslandssemester an der Willem de Kooning Academy in Rotterdam, wo sie Fine Art & Design Teacher Training studierte. Während dieser Zeit war sie bereits mit ihrem ersten Kind schwanger – eine Erfahrung, die ihren Blick auf Kunst, Identität und gesellschaftliche Rollenbilder nachhaltig beeinflusste.

Neben ihrer Tätigkeit als Lehrerin an einer Grazer AHS arbeitet Romana Gruber als freischaffende Malerin, Illustratorin und Fotografin. Im Zentrum ihrer künstlerischen Arbeit stehen emotionale Tiefe, zwischenmenschliche Erfahrungen und die Suche nach Authentizität. Ihre Werke bewegen sich zwischen Intuition und Reflexion und laden dazu ein, innezuhalten, nachzuspüren und neue Perspektiven einzunehmen.

In den letzten Jahren hat sich ihre künstlerische Arbeit zunehmend zu einer Auseinandersetzung mit feministischen Themen entwickelt. Sie beschäftigt sich mit den Lebensrealitäten von Frauen, mit Selbstbestimmung, Sichtbarkeit, innerer Stärke und den gesellschaftlichen Strukturen, die Frauen noch immer einschränken. Ihre Kunst ist getragen von dem Wunsch, Frauen zu ermutigen, ihren eigenen Weg zu gehen, unabhängig zu sein und ihre Stimme zu erheben. Sie setzt sich für eine Welt ein, in der Frauen frei leben können – ohne Angst, ohne Abhängigkeiten und ohne sich klein machen zu müssen. Ihre Werke erzählen von Verletzlichkeit und Widerstandskraft gleichermaßen und schaffen Raum für Solidarität, Mut und Veränderung.

Zu ihren aktuellen künstlerischen Einflüssen zählen die radikale Körperlichkeit und Präsenz von Marina Abramović, die gesellschaftskritischen Textarbeiten von Jenny Holzer, die intensive Farb- und Gefühlswelt von Mark Rothko, die erzählerische Kraft von Xenia Hausner sowie die Arbeiten von Carola Deutsch und Johann Rausch. Inspiriert von diesen Positionen verbindet sie persönliche Erfahrungen mit gesellschaftlichen Fragen und entwickelt eine Bildsprache, die emotional, unmittelbar und zugleich politisch ist.

Romana Gruber
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